Energieberatung

Warum Geld für einen Energieberater bezahlen, wenn eine kompetente Fachplanung auch durch den Heizungsbauer erfolgen kann? Diese Frage haben sich sicher schon viele Hausbesitzer gestellt. Doch eine Energieberatung leistet mehr als ein professionelles Verkaufsgespräch über Heizung und Wärmedämmung. Und sie hilft, Fehler zu vermeiden. Jedes Haus ist anders: Holz- oder Steinhaus, einfach- oder zweifach verglaste Fenster, große oder kleine Fensterflächen, Flach- oder Satteldach, 3 oder 16 Zimmer, Öl- oder Gasheizung? Wer eine energetische Modernisierung plant, muss sich zunächst gründlich mit der eigenen Immobilie auseinandersetzen.

  • Bestandsaufnahme: Was ist die Ausgangssituation?
  • Vorschläge für Energieeinsparmaßnahmen: Wie kann ich den Energiebedarf senken?
  • Energetische Fachplanung: Welche Maßnahmen sind sinnvoll und wie kann ich diese kombinieren?
  • Baubegleitung, Abnahme und Einweisung: Werden die Arbeiten fachgerecht erledigt und wird das Energieeinsparpotenzial vollständig ausgeschöpft?Bei der Kosten-Kalkulation sollten die verschiedenen Förderprogramme der KfW unbedingt berücksichtigt werden – so sparen Sie bares Geld! www.kfw.de

Der Energieausweis

Seit dem 1. Mai 2014 sind Energieausweise Pflicht bei Vermietung und Verkauf. Es gibt bedarfsabhängige und verbrauchsabhängige Energieausweise, deren Berechnungsaufwand und Preis sich stark unterscheiden. Die teureren Bedarfsausweise dürfen für alle Gebäude ausgestellt werden. In einigen Fällen sind sie Pflicht, in anderen besteht Wahlfreiheit zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis, abhängig von Größe und Alter der Immobilie. Darüber hinaus gibt es beim Verbrauchsausweis weitere Einschränkungen.

Die bedarfsorientierten Ausweise erfassen die Gebäudehülle und müssen deutlich aufwändiger ausgerechnet werden. Die Kosten liegen bei rund 500 Euro pro Ausweis. Neben den Grunddaten des Hauses (Baujahr, beheizte Wohnfläche, Anzahl Wohneinheiten) ist eine Objektbegehung unbedingt notwendig. Gerne vereinbaren wir einen Ortstermin mit Ihnen. Der bedarfsorientierte Ausweis ist Pflicht bei energetisch unsanierten Gebäuden mit bis zu vier Wohneinheiten und Bauantrag vor dem 1. November 1977. Auch bei Gebäudeerweiterung um mehr als die Hälfte oder Neubau muss es der Bedarfsausweis sein, so auch wenn keine Angaben zum Verbrauch existieren oder es sich um Objekte mit Zweit- oder Ferienwohnungen handelt.

Die verbrauchsabhängigen Ausweise orientieren sich am Brennstoffverbrauch und kosten rund 50 Euro. Hier werden die Grunddaten des Hauses (Baujahr, beheizte Wohnfläche, Anzahl Wohneinheiten) sowie die Verbrauche der letzten drei Jahre (bzw. von drei aufeinander folgenden Jahren) benötigt. Um den Anforderungen des verbrauchsabhängigen Ausweises gerecht zu werden muss das Objekt mindestens den Standard der Ersten Wärmeschutzverordnung erfüllen und darf nicht mehr als vier Wohneinheiten haben.

Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

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